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SoLaWi: Solidarische Landwirtschaft

2022 November und Dezember noch wenige Ernteteile frei!

Optimal geeignet als Probe-Ernteteil, Infos hierzu unter 0171 3487831 Carina Hille.

Jetzt Ernteteil 2023 sichern!

10 Monate im Jahr, Obst, Gemüse und Kräuter erntefrisch vom Feld.

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) oder auch Community-Supported Agriculture (CSA) ist ein Konzept für gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft. Dabei gründen Verbraucher und Landwirte auf lokaler, persönlicher Ebene eine Partnerschaft.

Die Verbraucher ermöglichen dem Landwirt oder Gärtner durch Abnahmegarantien für Ernteteile, durch zinsgünstige Darlehen, durch Mitarbeit oder andere Formen der Unterstützung eine nachhaltige, von Marktzwängen weitgehend befreite Bewirtschaftung seiner Flächen.

Die SoLaWi Chiemgau ist ein Projekt der Solidarischen Landwirtschaft und wurde 2018 von Kristine Rühl gegründet.

>> Zum Personenportait von Kristine Rühl

„Die Verbraucher werden dadurch vom Konsumenten zum Investor, Mit-Produzenten oder Unterstützer und sichern sich (und anderen) als Ernteteilerinnen und Ernteteiler langfristig hochwertige Lebensmittel“.

SoLaWi Chiemgau | Die Anbaufläche bei Tettenberg im Rupertiwinkel bei Waging

Es können ein oder mehrere Ernteteile erworben werden, gedacht für größere Haushalte, die Vereinbarung gilt für 10 Monate, von März bis Dezember 2023.  Ein Ernteanteil kostet monatlich 60 €, bzw. 600 € einmalig pro Wirtschaftsjahr. Ein Ernteteil entspricht etwa dem durchschnittlichen, geschätzten Verbrauch von einer erwachsenen Person oder ggf. zwei Personen, je nach individueller Gemüseverzehrgewohnheit.  Es gibt drei Abholstellen, eine in der Nähe des Ackers in Tettelham bei Holzhausen (Waging), eine in Traunstein und eine weitere in Nußdorf/Mögstetten bei Chieming. Dort werden die erntefrischen Produkte freitags zur Abholung bereitgestellt.

 

Werde Ernteteiler/in!

SoLaWi Chiemgau

Wir sind ein Projekt mit Demeter-zertifiziertem Anbau und werden vom Netzwerk „Solidarische Landwirtschaft“, der Ökomodellregion Waging und dem Campus St. Michael in Traunstein unterstützt und aktiv begleitet.

Ihre Kristine Rühl

Solidarische Landwirtschaft Chiemgau | Die Projektinitiatorin und Eigentümerin Kristine Rühl mit Tochter Lilli

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wieviel Gemüse bekommt man wöchentlich?

Beispiel: KW47/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 260 g Rote Beete
  • 145 g Zwiebeln
  • 500 g Zuckerhut
  • 100 g Feldsalat
  • 400 g Grünkohl
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW47/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 130 g Rote Beete
  • 75 g Zwiebeln
  • 250 g Zuckerhut
  • 50 g Feldsalat
  • 200 g Grünkohl
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW46/2022 Familienanteil

(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 580 g Chinakohl
  • 370 g Endivie
  • 500 g Möhren
  • 600 g Blumenkohl oder 520 g Kohlrabi
  • 55 g Petersilie Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW46/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 290 g Chinakohl
  • 250 g Endivie
  • 250 g Möhren
  • 300 g Blumenkohl oder 350 g Kohlrabi
  • 55 g Petersilie Bund
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW45/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 2 Eissalate
  • 500 g Pak Choi
  • 350 g Radicchio
  • 410 g Sellerie
  • 970 g Spitzkraut
  • 53 g Koriander Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW45/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 1 Eissalat
  • 250 g Pak Choi
  • 125 g Radicchio
  • 205 g Sellerie
  • 500 g Spitzkraut
  • 53 g Koriander Bund
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW44/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 2 Salate
  • 700 g Chinakohl
  • 740 g Tomaten
  • 760 g Zuckerhut
  • 205 g Sellerie
  • 480 g Kohlrabi Superschmelz
  • 120 g Feldsalat
  • 35 g Petersilie Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW44/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 2 Salate kleinere
  • 350 g Chinakohl
  • 360 g Tomaten
  • 380 g Zuckerhut
  • 100 g Sellerie
  • 240 g Kohlrabi Superschmelz
  • 60 g Feldsalat
  • 35 g Petersilie Bund
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW43/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 2 Salate
  • 185 g Radicchio
  • 700 g Muskatkürbis
  • 580 g Karotten mit Grün
  • 320 g Feldsalat
  • Rukola kleiner Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW43/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 2 Salate kleinere
  • 185 g Radicchio
  • 350 g Muskatkürbis
  • 300 g Karotten mit Grün
  • 160 g Feldsalat
  • Rukola kleiner Bund
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW42/2022 Familienanteil

(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 2 Salate
  • 510 g Tomaten
  • 1,88 kg Spitzkohl
  • 360 g Karotten plus Grün
  • 315 g Staudensellerie
  • 330 g Pak Choi
  • 100 g Koriander Bund
  • 50 g Petersilie Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW42/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 2 Salate kleinere
  • 450 g Tomaten
  • 800 g Hokoidokürbis
  • 170 g Feldsalat
  • 175 g Mangold
  • 300 g Rote Beete
  • 55 g Schnittlauch Bund
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW41/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 2 Salate
  • 900 g Tomaten
  • 1,3 kg Hokoidokürbis
  • 340 g Feldsalat
  • 350 g Mangold
  • 600 g Rote Beete
  • 55 g Schnittlauch Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW41/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 2 Salate kleinere
  • 450 g Tomaten
  • 800 g Hokoidokürbis
  • 170 g Feldsalat
  • 175 g Mangold
  • 300 g Rote Beete
  • 55 g Schnittlauch Bund
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW40/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 3 Salate
  • 750-900 g Blaukraut
  • 900 g Knollenfenchel
  • 370 g Tomaten
  • 180 g Feldsalat
  • 140 g Petersilie
  • 95 g Koreander
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW40/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 2 Salate
  • 620 g Blaukraut
  • 600 g Knollenfenchel
  • 129 g Tomaten
  • 85 g Feldsalat
  • 140 g Petersilie
  • 95 g Koreander
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW39/2022 Familienanteil

(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 2 verschiedene Salate
  • 257 g Zucchini
  • 1000 g Wirsing
  • 1073 g Hokaido
  • 750 g Zuckerhut
  • 274 g Rettich
  • 705 g Tomaten
  • 264 g kleiner Stangensellerie
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW39/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 1 Salat
  • 135 g Zucchini
  • 600 g Wirsing
  • 647 g Hokaido
  • 345 g Zuckerhut
  • 218 g Rettich
  • 480 g Tomaten
  • 73 g kleiner Stangensellerie
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW38/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 3 verschiedene Salate
  • 1740 g Rote Beete
  • 810 g Tomaten
  • 440 g Paprika
  • 290 g Rettich
  • 50 g Schnittlauch / 1 Bund
  • 120 g Petersilie / 1 Bund
  • 190 g Koriander / 1 Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW38/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 2 verschiedene Salate
  • 870 g Rote Beete
  • 405 g Tomaten
  • 220 g Paprika
  • 200 g Rettich
  • 50 g Schnittlauch / 1 Bund
  • 120 g Petersilie / 1 Bund
  • 190 g Koriander / 1 Bund
  • 1 kg Kartoffeln

Beispiel: KW37/2022 Familienanteil
(entspricht ab 2023 zwei Ernteanteilen)

  • 3 verschiedene Salate
  • 1070 g Zucchini oder 600 g Buschbohnen
  • 1050 g Tomaten
  • 54 g Paprika
  • 400 g Zuckermais
  • 1180 g Weißkraut
  • 160 g Petersilie / 1 Bund
  • 75 g Schnittlauch / 1 Bund
  • 144 g Asia-Salat / 1 Bund
  • 43 g Rucola / 1 Bund
  • 2 kg Kartoffeln

Beispiel: KW37/2022 Singleanteil
(entspricht ab 2023 einem Ernteanteil)

  • 2 verschiedene Salate
  • 500 g Zucchini oder 300 g Buschbohnen
  • 500 g Tomaten
  • 30 g Paprika
  • 400 g Zuckermais
  • 700 g Weißkraut
  • 160 g Petersilie / 1 Bund
  • 75 g Schnittlauch / 1 Bund
  • 144 g Asia-Salat / 1 Bund
  • 43 g Rucola / 1 Bund
  • 1 kg Kartoffeln
Was bedeutet Ernteteiler/in?

Ernteteiler/innen schließen mit der Landwirtin eine Ernteteil-Vereinbarung. Sie bezahlen einen vereinbarten monatlichen Betrag und erhalten dafür in der Erntezeit wöchentlich frische, biodynamische Anbauprodukte, die sie selbst abholen.

Nähere Informationen erhalten Sie im Infotext, in der Ernteteil-Vereinbarung und im Anbauplan.

Wie kann ich Ernteteiler/in werden?

Am besten, Sie lesen als Erstes unseren ausführlichen Infotext und schauen sich den Anbauplan an.

Dann können Sie sich die Ernteteil-Vereinbarung herunterladen, ausdrucken und ausfüllen, unterschreiben und uns zusenden. Wir unterschreiben dann ebenfalls und senden Ihnen die Ernteteilvereinbarung zurück.

Kann ich auch unter der Laufzeit der Vereinbarung mitmachen?

Wenn die erforderliche Anzahl an Ernteabnehmer/innen bis dahin noch nicht erreicht ist, dann sehr gerne! Sollte die Anzahl zu Beginn komplett erreicht sein, haben wir eine Warteliste. Fragen Sie uns einfach.

Bekomme ich auch im Winter Gemüse?

Ja, bis Dezember. 

Was passiert mit meinem Ernteanteil, wenn ich in Urlaub fahre?

Dann machen Sie zum Beispiel einem lieben Menschen Ihrer Wahl eine besondere Freude! Bitten Sie einfach jemanden, Ihren Ernteanteil abzuholen und zu verzehren.

Was ist, wenn ich von einem bestimmten Gemüse mehr und von einem anderen weniger haben will?

Da die Geschmäcker verschieden sind, finden Sie mit Sicherheit einen anderen Ernteteiler an ihrer Abholstelle, mit dem Sie tauschen können. Auch steht ein Kiste bereit „Mag ich nicht“ in die sie Gemüse, Kräuter und Obst, welches sie nicht mögen legen können – für die anderen Abholer zum mitnehmen.

Wie läuft die Bezahlung ab?

Der Betrag wird monatlich jeweils zum 1. eines Monats, oder zum Beginn der Laufzeit für 10 Monate von Ihnen überwiesen.

Wo und wann können die Anbauprodukte abgeholt werden?

Es gibt drei Abholstellen, eine befindet sich in der Nähe des Ackers in in Tettelham bei Holzhausen (Waging), eine auf dem Campus St. Michael in Traunstein und eine in Nußdorf.

Abholstelle Waging (Rupertiwinkel)
Fam. Trattler / im Erdkeller
Tettelham 24
83329 Waging
Tettelham ist ein kleiner Ortsteil von Waging in der Nähe von Otting und liegt direkt bei Holzhausen.

Abholstelle Traunstein (Chiemgau)
Campus St. Michael
Vonfichtstr. 1
83278 Traunstein

Abholstelle Nußdorf (Chiemgau)
Boden-Schatz / Demeter Hof Hans Posch
Mögstetten 13
83365 Nußdorf

Die Bereitstellung des Enteteiles erfolgt von ca. Mitte/Ende März bis Mitte/Ende Dezember, in der Regel wöchentlich am Freitag an der jeweiligen Abholstelle. In der Vor- und Nachsaison oder aufgrund besonderer Witterung können Abholtage ausfallen, sich verschieben oder ggf. auch eine zweiwöchentliche Bereitstellung stattfinden. Die Ernteteilerin/der Ernteteiler holt seinen Teil der Ernte an der von ihr/ihm angegebenen Abholstelle selbst ab. Wer verhindert ist, kann einen anderen beauftragen, den wöchentlichen Ernteanteil für ihn abzuholen. Nicht abgeholte Ernteteile verfallen, bzw. werden sozialen Netzwerken zur Verfügung gestellt.

Aus dem Verteilungsplan an der Abholstelle ist der Umfang des wöchentlichen Ernteteiles ersichtlich, er zeigt Umfang und
Gewicht und wird von der Ernteteilerin/dem Ernteteiler selbst und verantwortlich zusammen gestellt.

Wenn es trotz aller Sorgfalt unbeabsichtigt zu Fehlern bei der Bereitstellung kommen sollte, wird schon jetzt um Nachsicht gebeten. Ein Ausgleich ist nicht immer möglich. Die abholenden Ernteteiler haben sich für das solidarische Miteinander entschieden. Jede(r) nimmt sich bitte nur das, was ihm/ihr laut Verteilungsplan zusteht.

Was ist, wenn es keine Ernte gibt?

Natürlich unterliegt auch die SoLaWi Chiemgau den Witterungsverhältnissen der Natur. So kann es vorkommen, dass Abholtage ausfallen. 

Mitarbeit als Basis des Projektes, warum?

Alle anfallenden gartenbaulichen und organisatorischen Arbeiten werden von der Landwirtin in Vollzeit und der Kern-
gruppe mit verbindlicher Unterstützung von planbaren und freiwilligen Helferinnen und Helfern aus dem Kreis der Ernteteiler abgedeckt, jeder Ernteteiler kann sich nach seinen Möglichkeiten dabei einbringen, Vorkenntnisse sind nicht erforferlich, die Arbeiten werden über einen online Einsatzkalender, den „Wochenplan“ organisiert.

Die Arbeitsspitzen im Anbau (Pflanzen, Jäten und Ernte), sind von Mitte März bis Mitte Mai, in der Ferienzeit im Sommer und von Oktober bis Anfang November. Auch kann es zu unerwarteten Situationen kommen, z.B. Starkregen oder Schädlingsbefall, da braucht es zusätzlich viele Hände. Dies alles möchten wir ins Bewußtsein bringen und um die Bereitschaft bitten planbar und auch kurzfristig für das Projekt da zu sein. Helfer auf bezahler Basis anzustellen ist kalkulatorisch nicht möglich.

Zudem liefert die praktische Arbeit eine Fülle an wertvollem Fachwissen für den eigenen Garten oder ggf. das eigene Solawi-Projekt.

Sollte keine Mitarbeit möglich sein,?

ist ein solidarischer Ausgleich zu leisten, das heißt, zusätzlich zu den Ernteteil-Kosten, je nach finanzieller Möglichkeit ein Ausgleichbeitrag zu zahlen.

Wem eine grundsätzliche Unterstützung der SoLaWi mit einem Förderbeitrag möglich ist, kann das Projekt zusätzlich unterstützen.

Verlängert sich die Ernteteil-Vereinbarung automatisch?

Die Vereinbarung verlängert sich automatisch um ein weiteres Wirtschaftsjahr, 10 Monate, von März bis Dezember, wenn sie nicht 4 Wochen vor Ablauf, bis 30. November, schriftlich gekündigt wird.

Welche Düngepräparate kommen zum Einsatz?

Humusaufbau und Düngung werden mit Pflanzenkompost, Mulch, Zwischenfrüchten und Gründüngungen (z.B. Leguminosen als Stickstoffsammler) erreicht und durch biodynamische Präparate (aus pflanzlichen, mineralischen und tierischen Substanzen) unterstützt. Die Fläche wird seit 2014 OHNE Einsatz von direkter tierischer Düngung (Mist in jeder Form) bewirtschaftet. Es kommen ganz bewußt keine Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz.